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Viele Vergütungssysteme sind krank


28.08.2009

Viele Banken präsentieren wieder stolz Gewinne: die Credit Suisse im ersten Quartal 2 Milliarden Franken. Schleierhaft erscheint dem Beobachter, wie nach 8.2 Milliarden Verlust im 2008, nach nur sechs Monaten wieder ein horrender Halbjahresgewinn von 3.6 Milliarden ausgewiesen werden kann. Lassen wir uns da nicht blenden? Sind die neuerlichen Milliardengewinne auch wirklich nachhaltig? Oder wurde hier womöglich mit «kreativer Buchhaltung» nachgeholfen?

Der Verdacht liegt nahe, dass die Bewertungen der Bücher und vormals notleidenden Positionen wieder gar optimistisch bewertet wurden und die Abschreibungen auf ein Minimum ausgefallen sind. Juristisch mögen die Zahlen «true and fair» sein, nachhaltig und politisch korrekt sind sie es indessen kaum.

Den kompletten Forumsbeitrag «Viele Vergütungssysteme sind krank» von Thomas Minder finden Sie >>
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