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Macht die Urne die Schweiz zur Bananenrepublik?


September 2009

Die Schweiz sei eine Bananenrepublik, wenn sie aufgrund öffentlichen Drucks Gesetze ändern würde, meint Nestlé-Präsident Peter Brabeck anlässlich des «Tags der Wirtschaft» der Economiesuisse. Solche Äusserungen sind Balsam für das hoch neoliberale Gedankengut ihres Präsidenten, Gerold Bührer. Das liberale und flexible Unternehmensrecht dürfe nicht durch Überregulierung zerstört werden. Zu häufig reagiere die Politik auf populistische Ansichten, wie jenes der Managersaläre, erzürnt sich Brabeck. Die eidgenössische Volksinitiative «gegen die Abzockerei» ist offensichtlich auch ihm ein Dorn im Auge. Verständlich, will doch Brabeck sein fürstliches Gehalt von 14 Millionen Franken im 2008 und sein früheres Doppelmandat verteidigen.

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